1992 wurde das Volk der Batwa aus seiner Heimat, dem Bwindi Forrest in Uganda, vertrieben. Die Entscheidung wurde von der ugandischen Regierung getroffen, um den Bwindi Forrest als Na- tionalpark besser an Touristen vermarkten zu können.

Seitdem leben die Batwa breit verstreut im Südosten Ugandas, oft illegal auf fremden Land. Durch mangelnde Bildung und massive Stigmatisierung von Seiten der Mehrheitsbevölkerung haben sie kaum eine Chance auf sozialen Aufstieg.

Auch nach mehr als 25 Jahren gibt es keine Entschädigung durch die ugandischen Regierung und die Batwa sind bis heute fast vollständig auf Hilfsorganisationen und Spenden angewiesen.

Der Wald in der Nähe des Bwindi Forrest. Dies ist der ursprüngliche Lebensraum der Batwa

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Ein Junge der Batwa trägt einen Sack Maismehl hinauf zu seinem Dorf. Das Maismehl und auch das Land, auf dem er lebt, wurde von einer Hilfsorganisation gespendet. Das Dorf liegt abgeschieden auf einem Berg. Die nächste Straße ist 30 Minuten Fußmarsch entfernt.

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Frauen tanzen den traditionellen Tanz der Batwa. Durch Vorführungen für Touristen verdienen sie

Etwas hinzu

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Ein Mädchen der Batwa steht mit ihrer Schwester auf dem zentralen Platz ihrer Community in Kisoro. Ca. 100 Menschen leben dort auf engstem Raum zusammen. Der zentrale Platz, auf dem das Mädchen steht, wird nicht bebaut und dient als Friedhof.

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Eine Gemeinschaft der Batwa in der Nähe von Kisoro. Die Gebäude und das Grundstück wurden von der Kirche gespendet.

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In Kisoro tragen zwei junge Frauen Kinder auf ihrem Rücken. Meistens kümmern sich die älteren Geschwister um die Kinder, da beide Elternteile arbeiten müssen. 

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Eine Dorfgemeinschaft bestellt gemeinsam ihr Feld. Aufgrund des Klimas kann mehrmals im Jahr angebaut werden. Trotzdem reichen die Erträge nicht aus und das Dorf ist regelmäßig auf neues Saatgut angewiesen.

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Henri Nesa ist Mitarbeiter der Organisation UOBDU, die sich um die Versorgung der verschieden Batwa Communities kümmert. Bei seinen Besuchen hat er auch immer die neusten Musikvideos dabei.

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Eine Dorfgemeinschaft bestellt gemeinsam ihr Feld. Es werden hauptsächlich Kartoffeln und Bohnen angebaut, da diese als besonders pflegeleicht gelten. Immer wieder werden von verschiedenen Organisationen Workshops zum Thema Landwirtschaft organisiert.

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Efraim steht vor seinem Feld. Er ist Landwirt und baut zusammen mit seiner Frau Kartoffeln und Bohnen an. Sie haben ihr Haus und ihr Feld wegen Platzmangels illegal errichten müssen und fürchten, jederzeit von der Regierung vertrieben zu werden.

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Das Haus einer Batwa Familie wurde auf staatlichem Land illegal errichtet und kann jederzeit von der ugandischen Regierung abgerissen werden.

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Eine Gruppe Frauen und Kinder sitzen am Abend zusammen und ruhen sich aus. Sie leben illegal am Fuße des Virunga Vulkans. Der Wald um den Vulkan herum gehört zu dem ursprünglichen Lebensraum der Batwa und ist heute ein Naturschutzgebiet. Die ugandische Regierung verbietet den Batwa, den Wald zu betreten.

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