Boundary


Als Ungarn im März 2016 seine Grenzen schließen lässt, wird die Europäische Union endgültig zur Festung. Tausende Flüchtlinge stranden auf Ihrem Weg nach Westeuropa in Serbien. Die sogenannte Balkanroute ist dicht. Die Zahl der Flüchtlinge in Serbien verdreifachte sich laut der UNHCR bis zum Jahresende. Viele von Ihnen bleiben in Belgrad und schlafen in leerstehende Lagerhallen im Zentrum der Stadt. Die Serie „Boundary“ zeigt den Alltag der Menschen in diesen Lagerhallen im Winter 2016/2017. Ohne eine funktionierende Heizung, Sanitäranlagen und Strom mussten sie monatelang ausharren. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele schon die Hoffnung auf eine Öffnung der Grenzen verloren.


Die vollständige Scrollytelling Reportage ist hier verfügbar.


Orthan Kahn, 14 Jahre, aus Afghanistan schlägt einen “Boundary” beim Cricket.

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Afghanische und pakistanische Flüchtlinge stehen an der Essensausgabe an. 

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Der Gang zwischen den Lagerhallen. Insgesamt stehen vier Lagerhallen auf dem Gelände.

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Zwei Männer waschen sich an der provisorischen Dusche. Auf dem ganzen Gelände gibt keine sanitären Anlagen.

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Nasir, 14, sitzt früh morgens am Feuer und wärmt sich auf.

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Eine Gruppe Flüchtlinge sitzt in einer der Lagerhallen am Feuer.

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Ab und zu gibt es kleine Feiern, die von Helfern organisiert werden. Es wird getanzt und Musik gemacht.

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Nachmittags wird auf dem Platz zwischen den Lagerhallen Fußball gespielt.

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Noor Rahman, 17, fegt den kleinen Raum, den er mit seinen Freunden bewohnt.

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Ein Junge schläft in einer der Lagerhallen. Die Schlafplätze sind meistens eng beieinander um sich gegenseitig zu wärmen.

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Flüchtlinge haben ihre Kleidung zum Trocknen aufgehängt.

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Wais steht in der Lagerhalle, in der er auch schläft. Er ist 16 Jahre alt und kommt aus Afghanistan.

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In direkter Nähe zu den Lagerhallen in Belgrad wird ein Luxus Apartmentkomplex errichtet. Nachts ist die Baustelle hell beleuchtet.

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